Foto: Helmut Birkhan / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons
Eberhard Kranzmayer
Manifestierender Generator
Wissenschaft
15.05.1897
03:00 Uhr
Klagenfurt, Australien
Human Design Chart
Das linke Kreuz der Hingabe 1
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Design Sonne
Tor 30.3
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Design Erde
Tor 29.3
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Pers. Sonne
Tor 23.6
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Pers. Erde
Tor 43.6
Biografie
Österreichischer Philologe, Dialektologe und bis 1945 auch Ethnologe der deutschen Sprache. Kranzmayer gilt seit langem als der bedeutendste Dialektologe des Deutschen in Österreich, doch seine Rolle im Deutschen Reich und seine Ansichten über die deutsche Sprache, die erst in den frühen 2020er Jahren vollumfänglich ans Licht kamen, stellen die deutsche Dialektologie vor Herausforderungen.
Kranzmayer wurde in eine Klagenfurter, kärntner Familie von Kupfermeistern langer lokaler Abstammung geboren. Er lernte Slowenisch, was für deutschsprachige Kärntner in der Habsburgermonarchie eher unüblich war, von einer lokalen Landfamilie. Er studierte an der Universität Wien im Germanistikbereich und verteidigte 1926 seine Dissertation unter Anton Pfalz, der Leiter des Projekts „Wörterbuch der österreichisch-bayerischen Dialekte“ (DABD) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien war. Kranzmayer hatte seit 1916, als Schüler, und während seines Studiums regelmäßig für das DABD gearbeitet. 1926 erhielt er die Aufgabe, die Datenerfassung mit dem Schwesterprojekt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, dem „Wörterbuch der bairischen Dialekte“ (DBD), zu koordinieren. 1933 verteidigte Kranzmayer seine „Habilitation“ bei dem antisemitischen Rudolf Much, woraufhin er ein vollwertiger akademischer Forscher und Lehrer war. Beide Projekte laufen weiterhin und definieren gemeinsam die grenzüberschreitenden bayerisch-österreichischen Dialekte des Deutschen.
Kranzmayers NS-Vergangenheit war lange Zeit ungeprüft geblieben. Heute wird er als „definitiv“ Mitglied der damals illegalen NSDAP ab dem 1. Januar 1937 angesehen, vermutlich aber schon viel früher. Er arbeitete bis Dezember 1937 weiterhin in Wien; im Januar 1938, nur zwei Monate vor dem Anschluss, wechselte Kranzmayer als Leiter des DBD an das Schwesterprojekt der Bayerischen Akademie in München. Innerhalb von fünf Wochen nach dem Anschluss berichteten Kranzmayer und Anton Pfalz gemeinsam über ihre Aufnahme-Reisen durch Österreich, das zu dieser Zeit zu Deutschlands Ostmark geworden war, für Adolf Hitlers Geburtstagsgeschenk 1939.
Kranzmayer wurde in eine Klagenfurter, kärntner Familie von Kupfermeistern langer lokaler Abstammung geboren. Er lernte Slowenisch, was für deutschsprachige Kärntner in der Habsburgermonarchie eher unüblich war, von einer lokalen Landfamilie. Er studierte an der Universität Wien im Germanistikbereich und verteidigte 1926 seine Dissertation unter Anton Pfalz, der Leiter des Projekts „Wörterbuch der österreichisch-bayerischen Dialekte“ (DABD) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien war. Kranzmayer hatte seit 1916, als Schüler, und während seines Studiums regelmäßig für das DABD gearbeitet. 1926 erhielt er die Aufgabe, die Datenerfassung mit dem Schwesterprojekt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München, dem „Wörterbuch der bairischen Dialekte“ (DBD), zu koordinieren. 1933 verteidigte Kranzmayer seine „Habilitation“ bei dem antisemitischen Rudolf Much, woraufhin er ein vollwertiger akademischer Forscher und Lehrer war. Beide Projekte laufen weiterhin und definieren gemeinsam die grenzüberschreitenden bayerisch-österreichischen Dialekte des Deutschen.
Kranzmayers NS-Vergangenheit war lange Zeit ungeprüft geblieben. Heute wird er als „definitiv“ Mitglied der damals illegalen NSDAP ab dem 1. Januar 1937 angesehen, vermutlich aber schon viel früher. Er arbeitete bis Dezember 1937 weiterhin in Wien; im Januar 1938, nur zwei Monate vor dem Anschluss, wechselte Kranzmayer als Leiter des DBD an das Schwesterprojekt der Bayerischen Akademie in München. Innerhalb von fünf Wochen nach dem Anschluss berichteten Kranzmayer und Anton Pfalz gemeinsam über ihre Aufnahme-Reisen durch Österreich, das zu dieser Zeit zu Deutschlands Ostmark geworden war, für Adolf Hitlers Geburtstagsgeschenk 1939.
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Human Design Profil
- Autorität
- Sakrale Autorität
- Definition
- Einfache Definition
- Inkarnationskreuz
- Das linke Kreuz der Hingabe 1
- Geburtsdatum
- 15.05.1897 03:00 Uhr
- Geburtsort
- Klagenfurt, Australien