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Human Design Bodygraph Chart von Anton LaVey – Generator

Anton LaVey

1/3 Generator Film Emotionale Autorität Einfache Spaltung
Das rechte Kreuz der Maya 1
11.04.1930
03:10 Uhr
Chicago, IL, Vereinigte Staaten

Human Design Chart

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41 19 13 49 30 55 37 63 22 36 25 17 21 51 42 3 27 24 2 23 8 20 16 35 45 12 15 52 39 53 62 56 31 33 7 4 29 59 40 64 47 6 46 18 48 57 32 50 28 44 1 43 14 34 9 5 26 11 10 58 38 54 61 60
Das rechte Kreuz der Maya 1
Design Sonne
Tor 61.3
Design Erde
Tor 62.3
Pers. Sonne
Tor 42.1
Pers. Erde
Tor 32.1

Biografie

Der amerikanische Autor, Musiker und Satanist gründete 1966 die Church of Satan und die Religion des Satanismus. Er verfasste mehrere Bücher, darunter The Satanic Bible (1969), The Satanic Rituals (1972), The Satanic Witch (1989), The Devil's Notebook (1992) und Satan Speaks! (1998). Darüber hinaus veröffentlichte er drei Alben, darunter The Satanic Mass (1967), Strange Music (1994) und Satan Takes a Holiday (1995). Er hatte eine kleine Rolle vor der Kamera und war technischer Berater für den Film The Devil's Rain (1975) und war Gastgeber und Sprecher für Nick Bougas' Mondo-Film Death Scenes (1989).

Bereits im Alter von sieben Jahren beschäftigte er sich mit dem Übernatürlichen und wandte sich in der High School der schwarzen Magie zu. Er verließ die High School, um sich in Billardräumen aufzuhalten. Mit musikalischem Talent wurde er im Alter von 16 Jahren zweiter Oboist in der San Francisco Ballet Orchestra. 1947 trat er dem Zirkus bei und wurde Löwenbändiger, Calliope-Spieler, Hypnotiseur, Wahrsager, Phrenologe, Zauberer und Burlesque-Begleiter. Er hatte im Laufe seines Lebens viele Jobs, darunter die eines Hilfskriminalisten bei der San Francisco Police Dept. im Jahr 1951.

LaVey gründete am 30. April 1966 die Church of Satan in San Francisco und veranstaltete freitags abendliche Seminare, in denen er mit einem wallenden Mantel und makabren Dekorationen sein volles Drama entfaltete. Seine Messe beinhaltete eine nackte Frau, die über dem Altar lag, und er soll einmal ein gebackenes Cadaver serviert haben. Nicht abgeneigt von Publicity, präsentierte er seine Haustiere, darunter eine Vogelspinne, einen Leoparden und einen Löwen. Sein Kult feierte fleischliche Genüsse, Rache und die Herrschaft Satans. Mit charismatischer Ausstrahlung und scharfer Intelligenz wurde er für die Rolle des Teufels im Film Rosemary's Baby typecast.

Im Jahr 1950 lernte LaVey Carole Lansing kennen. Sie heirateten im folgenden Jahr, als Lansing fünfzehn Jahre alt war. Lansing gebar LaVey's erste Tochter, Karla LaVey, die 1952 geboren wurde. LaVey und Carole ließen sich 1960 scheiden, nachdem LaVey eine Beziehung mit Diane Hegarty begonnen hatte.

Anton LaVey als Generator 1/3 im Human Design

Design-Mechanik · Kapitel 1/9

Generator 1/3 — Design auf einen Blick

Anton LaVeys Design legte eine Tendenz zu hoher Ausdauer an, die jedoch nicht durch eigenes Initiieren, sondern ausschließlich durch Reagieren auf Lebensimpulse freigesetzt wurde. Er zeigte sich als jemand, dessen Energiequelle im sakralen Zentrum lag – einem Bereich, der oft mit dem Bauchgefühl oder einer inneren Zustimmung verbunden ist. Diese Konfiguration beschrieb eine spezifische Dynamik: Die Energie wurde wirksam, wenn er auf Signale aus seiner Umgebung antwortete und sein Inneres ein klares „Ja“ gab.

Als Generator verfügte Anton LaVey über beträchtliche Kraft, vergleichbar mit einem Arbeitspferd, das stark und beständig ist, solange es für seine Aufgabe motiviert bleibt. Die zentrale Devise seines Designs lautete nicht initiieren, sondern reagieren. Wenn er auf ein Signal wartete und dann handelte, führte dies zu tiefer Zufriedenheit und einem Gefühl der Erfüllung. Abweichungen von diesem Muster – sei es durch ständiges Initiieren ohne inneres Signal oder das Unterdrücken des Impulses – resultierten in Frustration und Energieverlust.

Seine Lebensaufgabe bestand darin, Materialisierungskräfte einzusetzen, indem er aus dem Bauch heraus auf Angebote reagierte. Dieses Vorgehen sicherte ihm die nötige Ausdauer, um Dinge zu verwirklichen, ohne in Burnout zu verfallen. Die Mechanik seines Designs betonte also klar: Erfolg und Zufriedenheit entstanden durch das Abwarten des richtigen Moments und das anschließende Handeln im Einklang mit der inneren Bestätigung.

Design-Mechanik · Kapitel 2/9

Emotionale Autorität

Anton LaVey zeigte eine innere Entscheidungsstruktur, die Geduld und zeitlichen Abstand erforderte. Sein Design trug die emotionale Autorität, was bedeutet, dass sein definiertes Emotionalzentrum die Quelle seiner inneren Führung war – unabhängig davon, welche anderen Zentren ebenfalls definiert waren. Diese Konfiguration unterlag einem permanenten Rhythmus aus emotionalen Wellen: Gefühle schwankten zwischen Begeisterung und Ablehnung, wobei die aktuelle Stimmung die Wahrnehmung der Welt stark färbte.

Ein sofortiger Impuls war dabei nur eine Momentaufnahme, nicht unbedingt seine tiefere Wahrheit. Schnelle Reaktionen auf diese vorübergehenden emotionalen Zustände hätten zu Fehlentscheidungen führen können, da sie den vollen Kontext noch nicht erfassen konnten. Die Stärke seines Designs lag in der Fähigkeit, diese Wellen abklingen zu lassen. Indem er Entscheidungen „überschlafen“ ließ und sich Zeit nahm, gewann er emotionalen Abstand. Erst wenn die heftigen Gefühle verebbten, stellte sich eine klare, gelassene Einsicht ein. Dieser Prozess des Wartetens war kein Zeichen von Zögern, sondern der notwendige Mechanismus, um zur eigentlichen inneren Klarheit zu gelangen. Anton LaVey nutzte diese Struktur, indem er langfristige Schritte nicht aus dem aktuellen Affekt heraus traf, sondern abwartete, bis die emotionale Flut zurückging und eine fundierte Perspektive übrig blieb.

Design-Mechanik · Kapitel 3/9

Das 1/3-Profil — Forscher / Experimentierer

Anton LaVeys Design legte eine Tendenz zur Synthese aus tiefgreifender theoretischer Forschung und praktischem Experimentieren an. Sein Profil 1/3, der Forscher und Experimentierer, definierte seine Lebensaufgabe als zyklischen Prozess: Die erste Linie trieb ihn zum intensiven Sammeln von Wissen, während die dritte Linie das Handeln durch Versuch und Irrtum erforderte. Diese Konfiguration bedeutete, dass reine Theorie für ihn unvollständig blieb; Erkenntnisse gewannen erst an Gültigkeit, wenn sie physisch getestet wurden.

Die Energie der Linie 1 neigte dazu, durch Wissensdurst zu verzögern, was das Gefühl erzeugte, noch nicht genug zu wissen, um in die Umsetzung zu gehen. Gleichzeitig drängte die Linie 3 jedoch zum Ausprobieren. Die Authentizität seines Urteils entstand erst durch den Fehler. Sein Design signalisierte, dass Erfahrung ohne Reflexion blind bleibt und Wissen ohne Praxis hohl ist. Daher begeben sich Menschen mit diesem Profil bewusst in die Unsicherheit des Tuns, um wahre Kompetenz zu entwickeln. Wenn Anton LaVey etwas als richtig einschätzte, hatte er diese Sache vorher sowohl intellektuell verstanden als auch praktisch auf Herz und Nieren geprüft. Sein Urteil basierte somit auf einer doppelten Validierung: der logischen Plausibilität und der empirischen Bestätigung durch eigene Erfahrung.

Design-Mechanik · Kapitel 4/9

Einfache Spaltung — Definierte & Offene Zentren

Anton LaVeys Design legte eine Tendenz zu konstantem mentalem Druck und spezifischer Kommunikation an. Sein definiertes Kopf- und Ajna-Zentrum erzeugten einen beständigen inneren Drang, Fragen zu stellen und Konzepte zu bilden; dies war keine Wahl, sondern eine mechanische Gegebenheit, die ihn unter Dauerbeschuss der Inspiration setzte. Diese mentale Aktivität floss direkt in sein definiertes Kehl-Zentrum, wodurch er das, was er dachte, auch aussprach – seine Stimme war ein verlässlicher Kanal für seine begrifflichen Prozesse.

Als Generator mit definiertem Sakral-Zentrum besaß er eine enorme Quelle vitaler Energie, die jedoch nur durch Reaktion zugänglich wurde. Seine innere Autorität lag im Solarplexus: Er musste die emotionale Welle abwarten, um Klarheit zu gewinnen. Impulsive Entscheidungen auf den Höhen oder Tiefen dieser Welle führten typischerweise zu Chaos; Geduld war der Schlüssel zur emotionalen Intelligenz und richtigen Wahl. Sein definiertes Milz-Zentrum lieferte zudem eine spontane, intuitive Warnung im Jetzt, die er für sein Wohlbefinden nutzen konnte, während das Wurzel-Zentrum den physischen Stress bereitstellte, um in der materiellen Welt voranzukommen.

Gegenüber dieser starken inneren Mechanik standen zwei offene Zentren: G und Herz. Das offene G-Zentrum bedeutete eine fehlende feste Identität; Anton LaVey neigte dazu, sich von der Umgebung prägen zu lassen und suchte nach Richtungen durch den Kontext, anstatt sie selbst zu besitzen. Er war anfällig für die Frage „Wer bin ich?“, wenn er nicht am richtigen Ort war. Das offene Herz-Zentrum fehlte ihm an beständiger Willenskraft; er neigte dazu, sich Wert durch Versprechen beweisen zu wollen, was oft in Frustration endete, da die Energie dafür nicht konstant vorhanden war. Die Herausforderung bestand darin, diese Lücken nicht durch Überkompensation zu füllen, sondern auf seine sakrale Antwort und emotionale Klarheit zu vertrauen.

Design-Mechanik · Kapitel 5/9

Kanäle für Sinnfindung, Wachstum und tiefe Verbindung.

Anton LaVeys Design legte eine Tendenz zur abstrakten Weisheitsgewinnung durch vollständige Zyklus-Abschlüsse an. Diese Haltung prägten vor allem der Kanal der Reifung 42-53 und weitere Mechaniken, die seine Erfahrungswelt strukturierten.

Der Kanal der Reifung 42-53 verband das Wurzel-Zentrum mit dem Sakral-Zentrum durch Tor 42 (Wachstum) und Tor 53 (Anfänge). Da Tor 42 als Sonne fungierte, dominierte diese Energie sein Wesen: Er suchte nicht nach schnellen Zielen, sondern drang in Erfahrungen ein, um sie vollständig zu durchlaufen. Nur durch das Rückblicken auf abgeschlossene Zyklen konnte er die darin enthaltene Weisheit extrahieren und für andere nutzbar machen. Ein vorzeitiger Abbruch führte bei ihm zu Frustration; der Prozess war zentral für seine Identität.

Sekundär wirkten weitere Kanäle. Der Kanal der Paarung 59-6 verband Sakral-Zentrum und Solarplexus durch Tor 59 (Sexualität) und Tor 6 (Reibung). Er erzeugte einen Drang zur Verschmelzung und Intimität, die jedoch der emotionalen Welle folgen musste. Geduld beim Aufbau von Beziehungen war notwendig, um Verwirrung zu vermeiden und echte Fruchtbarkeit zu ermöglichen.

Der Kanal des Akzeptierens 17-62 verband Ajna-Zentrum und Kehl-Zentrum durch Tor 17 (Meinungen) und Tor 62 (Details). Sein Verstand organisierte permanent visuelle Muster in logische Sprache. Er suchte nach Details, um sein Weltbild zu strukturieren; was nicht integriert werden konnte, blieb unverständlich. Dies gab ihm die Fähigkeit, komplexe Theorien klar zu vermitteln, erforderte aber das richtige Timing beim Sprechen.

Der Kanal der Bewusstheit 61-24 verband Kopf-Zentrum und Ajna-Zentrum durch Tor 61 (Geheimnisse) und Tor 24 (Rationalisieren). Er erlebte plötzliche Einsichten (Satori), die er nicht kontrollieren konnte. Sein Geist suchte Stille, um diese mutativen Wahrheiten aufzunehmen und zu unterscheiden, was wissenswert war.

Der Kanal des Lebenskampfes 38-28 verband Wurzel-Zentrum und Milz-Zentrum durch Tor 38 (Kämpfer) und Tor 28 (Spieler). Er trieb ihn an, einen persönlichen Sinn in Kämpfen zu finden und stur seine Integrität gegen äußere Kräfte zu verteidigen. Bewegung half, den damit verbundenen inneren Stress abzubauen.

Der Kanal der Transformation 54-32 verband Wurzel-Zentrum und Milz-Zentrum durch Tor 54 (Ehrgeiz) und Tor 32 (Kontinuität). Er förderte den Ehrgeiz, sich durch Talent nach oben zu arbeiten, motiviert durch die Angst vor dem Scheitern des Stammes. Anerkennung durch andere war für ihn Belohnung und Antrieb zur Weiterentwicklung.

Zusätzlich wirkten Tore wie Tor 27 (Fürsorge), das Aktivitäten mit Wärme erfüllte, und Tor 3 (Mutation), das aus Verwirrung neue Ordnungen schuf.

Design-Mechanik · Kapitel 6/9

Individuelle Schaltkreise — Schaltkreis-Signatur

Anton LaVeys Design legte eine Tendenz zu pulsierender, akustischer Energie an, die darauf abzielte, Veränderung durch den Ausdruck einzigartiger Individualität in die Welt zu bringen. Diese Mechanik stammte aus dem Wissens-Schaltkreis. Bei ihm verlief dieser Schaltkreis jedoch getrennt: Eine Gruppe verband das Kopf- mit dem Ajna-Zentrum (Bewusstheit), eine andere die Milz mit dem Wurzel-Zentrum (Lebenskampf). Dies bedeutete zwei parallele Kräfte – geistige Inspiration einerseits, instinktiven Überlebenskampf andererseits –, die nicht direkt ineinander flossen.

Parallel dazu wirkte der Verstehen-Schaltkreis, der bei Anton LaVey das Ajna- mit dem Kehl-Zentrum verband (Akzeptieren). Dies ermöglichte es, rationale Erkenntnisse frei von Konditionierung zu artikulieren. Der Sinnfinden-Schaltkreis schloss die Lücke zwischen Sakral- und Wurzel-Zentrum (Reifung), wodurch emotionale Wellen aus der Vergangenheit in handfeste Energie umgewandelt wurden.

Der Ego-Schaltkreis verband ebenfalls Milz und Wurzel (Transformation), was eine weitere, unabhängige Linie zur Schaffung von Ressourcen durch Kooperation darstellte. Schließlich zeigte sich im Schützen-Schaltkreis die Verbindung von Sakral- und Solarplexus-Zentrum (Paarung). Diese Konfiguration verknüpfte Lebenskraft mit intensiven Emotionen für den Schutz der eigenen Genetik. Durch seine geteilte Definition existierten diese Schaltkreise als separate, nebeneinanderliegende Systeme: Die geistig-kommunikative Linie (Kopf-Ajna-Kehl) stand isoliert neben der emotional-instinktiven Basis (Solarplexus-Sakral-Wurzel-Milz), ohne direkten energetischen Austausch zwischen diesen beiden Hauptblöcken.

Design-Mechanik · Kapitel 7/9

Das rechte Kreuz der Maya 1

Anton LaVeys Design trug die Signatur des rechten Kreuzes der Maya. Diese Konfiguration zeichnete sich durch eine tiefgreifende, oft unbewusste Suche nach dem Sinn hinter den äußeren Umständen aus. Es handelte sich nicht um oberflächliche Neugier, sondern um einen inneren Antrieb, die verborgenen Strukturen und Wahrheiten zu verstehen, die das Leben formten.

Im Human Design verbindet dieses Kreuz spezifische energetische Muster, die eine Person dazu bringen, nach der Essenz von Erfahrungen zu fragen. Anton LaVey zeigte sich als jemand, der nicht einfach nur handelte oder reagierte, sondern dessen Existenz von einem Bedürfnis geprägt war, die tieferen Zusammenhänge zu entschlüsseln. Dieser Aspekt seines Charts legte eine Tendenz an, das Unsichtbare sichtbar zu machen und dem Chaos eine eigene Logik zu geben.

Die Mechanik dieses Kreuzes beschrieb eine Lebensaufgabe, die darin bestand, innere Klarheit in einer komplexen Welt zu finden. Für Anton LaVey bedeutete dies, dass seine Handlungen und Überlegungen stets von diesem zugrunde liegenden Streben nach Wahrheit beeinflusst wurden. Er suchte nicht nach Antworten für andere, sondern musste diese für sich selbst finden, um handlungsfähig zu bleiben. Diese innere Orientierung prägte seinen gesamten Lebensweg und bestimmte, wie er mit Herausforderungen umging: indem er sie auf ihre grundlegende Bedeutung hin untersuchte.

Design-Mechanik · Kapitel 8/9

Saturn Return · Uranus-Opposition · Chiron Return · 2. Saturn Return — Lebenszyklen

Anton LaVey zeigte sich als jemand, dessen Lebensweg durch zwei präzise astrologische Zyklen strukturiert wurde. Sein Design legte eine Tendenz zu radikalen Brüchen und Neubeginnen an, die nicht willkürlich, sondern zyklisch bedingt waren. 1960, im Alter von 30 Jahren, ließ er sich von Carole Lansing scheiden. Dies markierte den ersten Saturn-Rückkehr-Zyklus, ein Zeitpunkt, an dem alte Strukturen oft ihre Tragfähigkeit verlieren und endgültig aufgelöst werden müssen, um Platz für die nächste Lebensphase zu schaffen. Der Bruch in der Beziehung war hier kein Zufall, sondern die mechanische Konsequenz dieses Zyklus, der eine Phase des Aufbaus abschloss.

Darauf folgte 1969, mit 39 Jahren, die Veröffentlichung der Satanischen Bibel. Dies fiel exakt auf die Uranus-Opposition, einen Zyklus, der für plötzliche Befreiung und revolutionären Wandel steht. Während Saturn das Alte beendet, sprengt Uranus die verbliebenen Grenzen. Für Anton LaVey bedeutete dies den Ausbruch in eine neue, öffentliche Karrierephase. Die Mechanik zeigt hier klar: Zuerst die notwendige Trennung vom Vertrauten (Saturn), dann der explosive Schritt ins Neue und Unerwartete (Uranus). Diese Abfolge prägte seine Entwicklung maßgeblich, indem sie ihn von privaten Bindungen löste und in eine Rolle des öffentlichen Provokators drängte. Die Ereignisse bestätigten die zyklische Logik seines Designs: Strukturabbau gefolgt von radikaler Neugründung.

Design-Mechanik · Kapitel 9/9

Generator · Emotionale Autorität — Synthese

Er war ein Generator, dessen Leben von einem unaufhaltsamen Drang zur sakralen Aktivität geprägt war. Die Energie floss durch ihn hindurch, wenn er an Themen arbeitete, die ihm wirklich am Herzen lagen – eine Tendenz, die durch das definierte Sakralzentrum und den Kanal der Paarung (59/6) verstärkt wurde. Diese Verbindung zum Solarplexus-Zentrum deutete auf eine tiefe emotionale Beteiligung hin, die jedoch einer Welle unterlag; Entscheidungen reiften erst mit der Zeit, was zu einem inneren Druck führte, Dinge gründlich zu prüfen (definiertes Kopf- und Ajna-Zentrum). Die Linie 1/3 im Profil verstärkte diesen Kreislauf aus Forschung und Experimentieren, das Streben nach selbst erarbeiteten Erkenntnissen.

Ein zentrales Paradox lag in der Spannung zwischen seinem Bedürfnis nach tiefer emotionaler Klarheit und dem Druck, ständig zu fragen und zu inspizieren (definiertes Kopf-Zentrum). Die emotionale Autorität erforderte Zeit zur Entscheidungsfindung, während die Energie des Generators ihn antrieb, aktiv zu werden. Dies zeigte sich in Phasen intensiver Auseinandersetzung mit neuen Ideen, gefolgt von Perioden der Reflexion – ein Muster, das durch belegte Ereignisse im Alter von 30 und 39 Jahren unterstrichen wurde, als er sowohl persönliche als auch berufliche Transformationen durchlebte.

6 Definierte Kanäle

61/24
Bewusstheit - Ein Design der Denker Individuell
28/38
Lebenskampf - Ein Design der Hartnäckigkeit Individuell
17/62
Akzeptieren - Ein Design eines Menschen, der mit Organisation zu tun hat Kollektiv
42/53
Reifung - Ein Design ausgewogener Entwicklung Kollektiv
59/6
Paarung - Ein Design, das sich auf Fortpflanzung konzentriert Stamm
32/54
Transformation - Ein Design des Getriebenseins Stamm

Inkarnationskreuz - Das rechte Kreuz der Maya 1

Pers. Sonne 42.1 Die Mehrung
Pers. Erde 32.1 Die Dauer
Design Sonne 61.3 Innere Wahrheit
Design Erde 62.3 Des kleinen Übergewicht

Solar Return

Der Solar Return zeigt den Moment, in dem die Sonne an ihre exakte Geburtsposition zurückkehrt - dein persönliches Sonnenjahr.

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Human Design Profil

Typ
Generator
Strategie
Auf das Leben antworten / reagieren
Definition
Einfache Spaltung
Inkarnationskreuz
Das rechte Kreuz der Maya 1
Geburtsdatum
11.04.1930 03:10 Uhr
Geburtsort
Chicago, IL, Vereinigte Staaten

Häufige Fragen

Welcher Human Design Typ war Anton LaVey?
Anton LaVey war ein Generator im Human Design. Dieser Typ zeichnete sich durch eine große Lebensenergie und die Fähigkeit aus, Dinge zu manifestieren, wenn er auf seine innere Resonanz hörte. Als verstorbene Person bleibt diese typische Energiekonfiguration in seinen Aufzeichnungen erhalten.
Welches Profil hatte Anton LaVey?
Anton LaVey besaß das Profil 1/3. Dies verband die experimentelle Natur des Suchers mit der lernenden Qualität des Martyrers. Er lernte durch direkte Erfahrung und Fehler, was seine Entwicklung als Gründer einer neuen Bewegung prägte und seinen Weg bestimmte.
Welche Autorität hatte Anton LaVey?
Anton LaVey verfügte über die emotionale Autorität. Entscheidungen trug er nicht in der ersten emotionalen Welle, sondern wartete ab, bis sich das Gefühl geklärt hatte. Diese Verzögerung half ihm, klare und nachhaltige Urteile zu fällen, bevor er handelte.
Welches Inkarnationskreuz hatte Anton LaVey?
Anton LaVey trug das rechte Kreuz der Maya 1. Dieses Kreuz stand für die Kraft des Willens und die Fähigkeit, durch persönliche Überzeugung und Ausdauer neue Wege zu bahnen. Es unterstrich seine Rolle als Pionier, der durch eigene Initiative Veränderungen herbeiführte.
Wann wurde Anton LaVey geboren?
Anton LaVey wurde am 11.04.1930 in Chicago, IL geboren.

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