Foto: Unknown photographer / Public domain — Wikimedia Commons
Human Design Chart
Das rechte Kreuz der Gesetze 1
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Design Sonne
Tor 60.6
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Design Erde
Tor 56.6
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Pers. Sonne
Tor 3.4
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Pers. Erde
Tor 50.4
Biografie
Niederländischer Dichter, Übersetzer, Kritiker und Essayist.
Martinus war das älteste Kind des Verlegers und Buchhändlers Wouter Nijhoff (19. November 1866, Den Haag – 11. Januar 1947, Den Haag) und Johanna Alida Seijn (21. März 1870, Roermond – 9. September 1927, Renkum), die zum Heilsherrn wurde. Sie heirateten am 21. September 1892 in Den Haag und hatten vier Kinder. Sein Großvater Martinus Nijhoff (26. Dezember 1826, Arnhem – 24. September 1894, Den Haag) gründete den noch existierenden „Martinus Nijhoff Publishers“ und die liberale Zeitung „Het Vaderland“ in Den Haag.
Nijhoff besuchte das Gymnasium Hagarum, wo er Victor van Vriesland kennenlernte. Er studierte Jura in Amsterdam und später Literatur in Utrecht. Von 1914 bis 1915 war er Redakteur von *Propria Cures* und veröffentlichte 1916 seinen ersten Gedichtband *De wandelaar* (Der Wanderer). 1924 veröffentlichte er *Vormen* (Formen), für den er 1925 den Amsterdamer Preis erhielt.
Er wurde zu einem der bedeutendsten niederländischen Dichter. Sein Gedicht „Awater“ im Band *Nieuwe gedichten* (1934) wurde von Joseph Brodsky als eines der größten Gedichte des 20. Jahrhunderts bezeichnet: „Ik zoek een reisgenoot. Wees hier aanwezig, allereerste geest, die over wateren van aanvang zweeft.“ (Ich suche einen Reisegenossen. Sei hier anwesend, allererster Geist, der über den Wassern des Anfangs schwebt.) Spätere Interpretationen stellten eine Verbindung zum Höheren Selbst des Dichters Dèr Mouw (Advaita) her, dessen Werk er durch seinen Freund Victor van Vriesland kannte.
Weitere klassische Gedichte von Nijhoff sind „Het Uur U“ (H-Stunde, 1936) und „De Moeder de Vrouw“ (Die Mutter, die Frau/Ehefrau). Er schrieb die Opernlibretto zu *Halewijn* des Komponisten Willem Pijper (1932-34). Sein Werk steht zwischen der *l'art pour l'art*-Poesie der Tachtigers und dem Existentialismus.
Nijhoff war auch ein anerkannter Übersetzer von Shakespeare, T.S. Eliot, C.F. Ramuz, Euripides und anderen. Seine Werke wurden in neun europäische Sprachen übersetzt. Der Martinus-Nijhoff-Übersetzungspreis (1953) für Übersetzungen ins und aus dem Niederländischen ist nach ihm benannt. Der jährlich verliehene Preis ist mit 35.000 Euro vom Prince Bernhard Cultuurfonds verbunden.
Martinus war das älteste Kind des Verlegers und Buchhändlers Wouter Nijhoff (19. November 1866, Den Haag – 11. Januar 1947, Den Haag) und Johanna Alida Seijn (21. März 1870, Roermond – 9. September 1927, Renkum), die zum Heilsherrn wurde. Sie heirateten am 21. September 1892 in Den Haag und hatten vier Kinder. Sein Großvater Martinus Nijhoff (26. Dezember 1826, Arnhem – 24. September 1894, Den Haag) gründete den noch existierenden „Martinus Nijhoff Publishers“ und die liberale Zeitung „Het Vaderland“ in Den Haag.
Nijhoff besuchte das Gymnasium Hagarum, wo er Victor van Vriesland kennenlernte. Er studierte Jura in Amsterdam und später Literatur in Utrecht. Von 1914 bis 1915 war er Redakteur von *Propria Cures* und veröffentlichte 1916 seinen ersten Gedichtband *De wandelaar* (Der Wanderer). 1924 veröffentlichte er *Vormen* (Formen), für den er 1925 den Amsterdamer Preis erhielt.
Er wurde zu einem der bedeutendsten niederländischen Dichter. Sein Gedicht „Awater“ im Band *Nieuwe gedichten* (1934) wurde von Joseph Brodsky als eines der größten Gedichte des 20. Jahrhunderts bezeichnet: „Ik zoek een reisgenoot. Wees hier aanwezig, allereerste geest, die over wateren van aanvang zweeft.“ (Ich suche einen Reisegenossen. Sei hier anwesend, allererster Geist, der über den Wassern des Anfangs schwebt.) Spätere Interpretationen stellten eine Verbindung zum Höheren Selbst des Dichters Dèr Mouw (Advaita) her, dessen Werk er durch seinen Freund Victor van Vriesland kannte.
Weitere klassische Gedichte von Nijhoff sind „Het Uur U“ (H-Stunde, 1936) und „De Moeder de Vrouw“ (Die Mutter, die Frau/Ehefrau). Er schrieb die Opernlibretto zu *Halewijn* des Komponisten Willem Pijper (1932-34). Sein Werk steht zwischen der *l'art pour l'art*-Poesie der Tachtigers und dem Existentialismus.
Nijhoff war auch ein anerkannter Übersetzer von Shakespeare, T.S. Eliot, C.F. Ramuz, Euripides und anderen. Seine Werke wurden in neun europäische Sprachen übersetzt. Der Martinus-Nijhoff-Übersetzungspreis (1953) für Übersetzungen ins und aus dem Niederländischen ist nach ihm benannt. Der jährlich verliehene Preis ist mit 35.000 Euro vom Prince Bernhard Cultuurfonds verbunden.
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Human Design Profil
- Typ
- Generator
- Autorität
- Sakrale Autorität
- Definition
- Einfache Spaltung
- Inkarnationskreuz
- Das rechte Kreuz der Gesetze 1
- Geburtsdatum
- 20.04.1894 01:00 Uhr
- Geburtsort
- Den Haag, NETH