William Justin Kroll

Foto: Familysearch / CC BY-SA 4.0 — Wikimedia Commons

William Justin Kroll

24.11.1889
20:00 Uhr
Esch-Sur-Alzette, Luxemburg

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Das rechte Kreuz des schlafenden Phönix 4
Design Sonne
Tor 59.5
Design Erde
Tor 55.5
Pers. Sonne
Tor 34.3
Pers. Erde
Tor 20.3

Biografie

Der luxemburgische Metallurgist ist vor allem bekannt für die Erfindung des Kroll-Verfahrens im Jahr 1940, das kommerziell zur Gewinnung von metallischem Titan aus Erzen eingesetzt wird.

Bereits 1918, während seiner Tätigkeit in Deutschland, entwickelte Kroll eine sehr effiziente Lagerlegierung auf Blei-Basis, die unter dem Namen Lurgi-Metall kommerzialisiert wurde, und erhielt mehrere Patente im Bereich der Metallurgie. 1922 entwickelte er in Österreich Legierungen, bekannt als Alusil und Alsia, die hauptsächlich für Gusshalluminium-Kolben verwendet wurden. 1923 kehrte Kroll nach Luxemburg zurück und richtete ein privates Labor ein. 1929 erfand Kroll eine aushärtbare Edelstahllegierung (PH-Edelstahl), indem er eine geringe Menge Titan zu Edelstahl gab und diesen durch thermisches Ausfällen von TiC-Partikeln stärkte. In den 1930er-Jahren konzentrierte er sich zunehmend auf die Erforschung von Titan und dessen Legierungen.

Als die Bedrohung durch das NS-Regime in Deutschland im Jahr 1940 zunahm, emigrierte Wilhelm J. Kroll in die Vereinigten Staaten. Er traf am 22. Februar 1940 in New York ein. Am 25. Juni 1940 erteilte das United States Patent and Trademark Office das Patent 2.205.854 für Krolls Verfahren zur Herstellung von Titan und dessen Legierungen, angemeldet am 6. Juli 1938. Am 4. Dezember 1940 beantragte Kroll die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Er arbeitete als beratender Ingenieur für die Union Carbide Research Laboratories in Niagara Falls, New York.

William J. Kroll kehrte 1961 nach Europa zurück, wo er am 30. März 1973 in Brüssel im Alter von 83 Jahren starb.

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Human Design Profil

Definition
Einfache Spaltung
Geburtsdatum
24.11.1889 20:00 Uhr
Geburtsort
Esch-Sur-Alzette, Luxemburg