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Human Design Bodygraph Chart von Werner Krauss – Manifestor

Werner Krauss

5/1 Manifestor Film Emotionale Autorität Einfache Spaltung
Das linke Kreuz der Prävention 1
23.06.1884
20:45 Uhr
Sonnefeld, Deutschland

Human Design Chart

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Das linke Kreuz der Prävention 1
Design Sonne
Tor 17.1
Design Erde
Tor 18.1
Pers. Sonne
Tor 15.5
Pers. Erde
Tor 10.5

Biografie

Der deutsche Bühnen- und Film Schauspieler.

Krauss gab 1903 sein Debüt am Stadttheater Guben und spielte später in Magdeburg, Bromberg (Bydgoszcz), am Theater Aachen, in Nürnberg und München.

Durch die Vermittlung von Alexander Moissi lernte er 1913 den renommierten Theaterregisseur Max Reinhardt kennen, der Krauss an sein Deutsches Theater in Berlin holte. Krauss erhielt jedoch zunächst nur kleinere und Nebenrollen, wie König Claudius in Shakespeares Hamlet oder Mephistopheles in Goethes Faust, woraufhin er nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst als Leutnant der deutschen Marine im Jahr 1916 auch eine Karriere als Filmschauspieler verfolgte.

Bekannt geworden für seine Darstellung düsterer Charaktere, erlangte Krauss weltweit Sensationen durch seine dämonische Interpretation der Hauptrolle in Robert Wienes Film „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von 1920. Er spielte auch die Titelrolle in einer 1920er Adaption von William Shakespeares Othello und verkörperte Iago in einer Adaption von 1922.

Krauss' herausragende Fähigkeiten in der Charakterisierung brachten ihm den Titel „der Mann mit tausend Gesichtern“ ein.

Krauss war ein unverbesserlicher Antisemit, der die NSDAP und ihre Ideologie unterstützte. 1933 trat Krauss dem Ensemble des Wiener Burgtheaters bei, um in „Campo di Maggio“ (deutsch: „Hundert Tage“) aufzutreten, einem Drama von Giovacchino Forzano in Zusammenarbeit mit Benito Mussolini. Anschließend wurde er vom italienischen Diktator empfangen und lernte auch den deutschen Propagandaminister Joseph Goebbels kennen. Goebbels ernannte Krauss zum Vizepräsidenten der Theaterabteilung der Reichskulturkammer, ein Amt, das er von 1933 bis 1935 innehatte. Im Jahr 1934 wurde Krauss als Staatsschauspieler (also als Schauspieler von nationaler Bedeutung) bezeichnet. Adolf Hitler schätzte ihn als Kulturbotschafter des nationalsozialistischen Deutschlands.

Werner Krauss wurde von der Möglichkeit, in Deutschland auf der Bühne und im Film aufzutreten, ausgeschlossen. Er musste sich von 1947 bis 1948 einer Entnazifizierung unterziehen. Schließlich wurde er rehabilitiert, sodass er zu deutschen Filmfestivals eingeladen wurde.

Das Human Design von Werner Krauss: Manifestor 5/1

Design-Mechanik · Kapitel 1/9

Manifestor 5/1 — Design auf einen Blick

Werner Krauss zeigte sich als Vorreiter und Visionär, dessen Design ihn dazu prädisponierte, die Welt in neue Richtungen zu führen. Sein Human-Design-Typ war der Manifestor – eine Konfiguration, die oft mit einem Kaiser im alten Rom verglichen wird: jemand, der große Pläne hat, diese aber nicht selbst ausführt, sondern andere anweist, sie umzusetzen. Diese Rolle brachte ihn zwangsläufig in Konflikte, da seine weitreichenden Ideen nicht von jedem verstanden oder akzeptiert wurden. Er polarisierte stark; manche folgten ihm begeistert, während andere ihn gerade wegen seiner ambitionierten Visionen ablehnten oder sogar hassten.

Die Kernherausforderung seines Designs bestand darin, dass er häufig missverstanden wurde. Um seine „Anhängerschaft“ zu finden und Widerstand zu minimieren, war es für Werner Krauss essenziell, andere rechtzeitig und präzise über seine Absichten zu informieren. Dies war die spezifische Strategie des Manifestors. Wenn er dieser Anweisung folgte und gleichzeitig seiner inneren Autorität vertraute, wurde er mit einem tiefen Gefühl von innerem Frieden belohnt. Lebte er hingegen gegen sein Design – etwa indem er ohne Information handelte oder anderen nachgab –, spürte er stattdessen eine anhaltende, tiefe Wut. Sein Leben war somit ein ständiges Ringen darum, diese Balance zwischen eigenständigem Impuls und klarer Kommunikation zu halten, um den Frieden in sich selbst zu bewahren.

Design-Mechanik · Kapitel 2/9

Emotionale Autorität

Werner Krauss zeigte eine Entscheidungsfindung, die sich nicht im Moment der ersten Begeisterung oder Ablehnung vollzog. Sein Design trug die Emotionale Autorität, was bedeutet, dass sein definiertes Emotionalzentrum stets Vorrang vor allen anderen inneren Signalen hatte – unabhängig davon, welche weiteren Zentren in seiner Grafik aktiv waren. Diese Konfiguration prägte ihn durch eine natürliche emotionale Welle: Seine Wahrnehmung der Welt schwankte zwischen intensiver Hingabe und tiefer Skepsis, abhängig von seinem aktuellen Stimmungspegel.

Ein anfänglicher Eindruck war für ihn jedoch nur eine Momentaufnahme, noch nicht die endgültige Wahrheit. Schnelle, spontane Urteile aus einer vorübergehenden Gefühlslage heraus erwiesen sich oft als irreführend und konnten negative Folgen haben. Stattdessen erforderte seine innere Mechanik Geduld und Zeit. Er musste Entscheidungen ruhen lassen, sie mehrfach überdenken und schlafen darüber gehen. Erst wenn die anfängliche emotionale Hitze nachließ und Abstand gewonnen war, stellte sich bei ihm Klarheit ein. Dieser Prozess der emotionalen Verdichtung war essenziell für alle langfristigen Weichenstellungen in seinem Leben. Nur durch diese bewusste Verzögerung konnte er seine tiefere, umfassendere Wahrheit erkennen und gelassen handeln, anstatt von flüchtigen Launen getrieben zu werden.

Design-Mechanik · Kapitel 3/9

Das 5/1-Profil — Held / Forscher

Werner Krauss zeigte sich als Mensch, der ein tiefes, spezialisiertes Wissen in sich trug, das für andere zur Lösung ihrer Probleme relevant wurde. Sein Human-Design-Profil 5/1 formte ihn zum „Helden“, der die Tiefe seiner eigenen Forschung (Linie 1) nutzte, um sie anderen zugänglich zu machen (Linie 5). Diese Konfiguration verlieh ihm eine fast magnetische Ausstrahlung: Andere suchten aktiv nach seinen Antworten und Rat.

Dieser Prozess basierte auf einer grundlegenden Offenheit für verschiedene Meinungen und Theorien (Tor 17), die es ihm erlaubte, die Realität aus vielen Perspektiven zu erfassen. Gleichzeitig besaß er die Fähigkeit, sich in Krisenzeiten extrem anzupassen und im Notfall drastische Haltungen einzunehmen (Tor 15). Dies diente dem Wachstum durch intensive Erfahrungen.

Die Herausforderung lag jedoch in der Balance: Wenn Werner Krauss keine klaren Grenzen setzte, drohte er wie ein überfordertes Fachwissen-Orakel auszubrennen – ausgelaugt von der Fülle an Anfragen und Kritik, die auf sein Wissen traf. Erst das Erlernen des „Nein-Sagens“ ermöglichte es ihm, die wohltuende Spannung zwischen privater Forschung für sich selbst und der öffentlichen Problemlösung für andere zu bewahren. So konnte er seine Gaben optimal nutzen, ohne von den Erwartungen seiner Umgebung überwältigt zu werden.

Design-Mechanik · Kapitel 4/9

Einfache Spaltung — Definierte & Offene Zentren

Werner Krauss zeigte sich als jemand mit einer beständigen, vertrauenswürdigen mentalen Struktur und einem klaren Sinn für die eigene Identität. Sein definiertes Ajna-Zentrum sorgte dafür, dass er Konzepte auf immer gleiche Weise erstellte; sein Verstand war permanent aktiv und diente als äußere Autorität, die das mentale Feld seiner Umgebung konditionierte. Parallel dazu verlieh ihm das definierte G-Zentrum eine feste Selbstidentität und einen Sinn für seine Richtung im Leben, ohne von anderen abhängig zu werden.

Diese innere Stabilität wurde durch sein definiertes Herz-Zentrum ergänzt, das ihm Willenskraft gab. Er kontrollierte gern selbst seine Ressourcen und hielt Versprechen ein, was sein Selbstwertgefühl stärkte. Seine Kommunikation war verlässlich: Das definierte Kehl-Zentrum transmutierte Informationen aus seinem Verstand oder Herzen in klare Botschaften, die er aussprechen konnte. Zudem verfügte er über eine tiefe emotionale Intelligenz durch das definierte Solarplexus-Zentrum. Er nutzte seine Gefühle als innere Autorität und wartete geduldig auf die emotionale Welle ab, um Klarheit zu gewinnen, bevor er handelte. Sein definiertes Milz-Zentrum schützte ihn durch spontane Intuition im Jetzt-Moment, während das definierte Wurzel-Zentrum ihm einen festgelegten Umgang mit Stress ermöglichte, der sein Überleben und materielles Gedeihen förderte.

Im Gegensatz dazu war Werner Krauss in bestimmten Bereichen anfällig für Konditionierung. Sein offenes Kopf-Zentrum hatte keine beständige Art, mentale Inspiration zu verarbeiten. Er neigte dazu, sich von Zweifeln oder Fragen anderer übermanen zu lassen und suchte möglicherweise nach externen Antworten, um diese Verwirrung zu lösen, anstatt auf seine innere Autorität zu vertrauen. Ebenso war sein Sakral-Zentrum offen, was ihn empfindsam für die Energie der Umgebung machte. Er konnte „geliehene“ Energie aufnehmen und sich dadurch überanstrengen, ohne einen beständigen eigenen Energiefluss zur Verfügung zu haben. Dies führte dazu, dass er lernen musste, Grenzen zu setzen und auf seine persönliche Autorität zu hören, um Erschöpfung vorzubeugen, anstatt sich von der generativen Kraft anderer treiben zu lassen.

Design-Mechanik · Kapitel 5/9

Kanäle für intuitive Eleganz, Klarheit, Logik, Pioniergeist & Emotion.

Werner Krauss zeigte sich als jemand, der durch das bloße Sein und Sprechen im Moment eine tiefe Wirkung auf seine Umgebung ausübte. Diese Haltung wurzelte in Kanal des Erwachens 10-20, der das G-Zentrum mit dem Kehl-Zentrum verband. Durch Tor 10 (Auftreten) und Tor 20 (Jetzt) lebte er die Prinzipien des Überlebens durch Selbstliebe und Akzeptanz. Sein Verhalten war nicht geplant, sondern ein Ausdruck innerer Klarheit: „Ich bin“. Dies inspirierte andere unbewusst dazu, sie selbst zu sein, ohne dass er aktiv führen musste.

Diese authentische Präsenz wurde durch Kanal der Vollendeten Form 10-57 unterstützt. Hier verband Tor 57 (intuitive Einsicht) aus dem Milz-Zentrum mit Tor 10 im G-Zentrum. Krauss handelte spontan auf Basis tiefer, akustischer Intuition, fernab von Gedanken oder Zukunftsängsten. Er perfektionierte sein Überleben durch eine natürliche Anpassungsfähigkeit, die ihn existenziell unbelastet durch die Welt bewegte. Seine Kreativität war kein reflektierter Prozess, sondern ein instinktiver Fluss, der seine Umgebung gesünder und schöner hinterließ, oft ohne dass dies sein Ziel war.

Gleichzeitig besaß er eine scharfe, logische Seite. Kanal des Akzeptierens 17-62 verband das Ajna-Zentrum (Tor 17, Meinungen) mit dem Kehl-Zentrum (Tor 62, Details). Sein Verstand organisierte permanent visuelle Muster und übersetzte sie in präzise Sprache. Er suchte nach logischer Konsistenz; was nicht in sein mentales System passte, verstand er nicht. Dies gab ihm die Fähigkeit, komplexe Informationen zu strukturieren und detailliert darzulegen – eine Gabe für das Unterrichten oder Präsentieren, sofern er zum Sprechen eingeladen wurde.

Sein intuitives Wissen fand zudem Ausdruck durch Kanal der Gehirnwelle 57-20. Tor 57 (Milz) floss direkt in Tor 20 (Kehl). Hier sprach er die Wahrheit des Jetzt aus, gestützt auf alte Urinstinkte. Seine verbalen Ausbrüche waren schnell und trafen den Kern einer Sache, bevor andere rationalisieren konnten. Dies bestärkte andere darin, ihre eigene innere Überlebensintelligenz zu nutzen.

Emotional war Krauss durch Kanal des Gefühle Freisetzens 39-55 geprägt. Tor 39 (Provokation) im Wurzel-Zentrum wirkte auf Tor 55 (Geist) im Solarplexus. Er unterlag einer pulsierenden Welle aus Leidenschaft und Melancholie. Seine Laune bestimmte, ob er Freude oder Traurigkeit erlebte und wie er andere beeinflusste. Er lernte, die richtigen Menschen zu finden, indem er deren Geist provozierte, um den passenden Spirit zu erkennen. Authentizität in dieser emotionalen Tiefe war entscheidend für seine spirituelle Kreativität.

Schließlich trug Kanal der Einweihung 51-25 eine wettbewerbsfähige Energie. Tor 51 (Schock) im Herz-Zentrum verband sich mit Tor 25 (Spirit des Selbst). Krauss hatte das Potenzial, durch Herausforderungen und „Schocks“ individuelle Wachstumsprozesse in anderen auszulösen. Dies geschah jedoch nur korrekt, wenn er eingeladen war; sonst führte es zu Widerstand. Sein Weg bestand darin, diese mutativen Kräfte als Nebenprodukt seines authentischen Lebens zu leben, nicht als gezielte Intervention.

Design-Mechanik · Kapitel 6/9

Individuelle Schaltkreise — Schaltkreis-Signatur

Werner Krauss zeigte sich als jemand, der innere Überzeugungen mit einer starken, individuellen Identität verband. Sein Design legte eine Tendenz zu gefestigtem Selbstwert an, gestützt durch den Zentrieren-Schaltkreis. Dieser verband bei ihm das Identitäts- und Herz-Zentrum direkt (Kanal 25-51), was Mut und feste Prinzipien förderte, jedoch oft ohne direkte sprachliche Ausdruckswege im Kehl-Zentrum. Parallel dazu wirkten getrennte energetische Pole: Die „Geteilte Definition“ trennte diese innere Stabilität von anderen Bereichen.

Ein weiterer Aspekt war die Verbindung von Logik und Ausdruck. Der Verstehen-Schaltkreis verband bei Werner Krauss das Ajna- mit dem Kehl-Zentrum (Kanal 17-62). Dies ermöglichte es ihm, rationale Erkenntnisse und strategische Strukturen klar zu artikulieren, frei von emotionaler Färbung. Gleichzeitig besaß er im Wissens-Schaltkreis zwei unabhängige Teilstücke: Einerseits verband er das Kehl-Zentrum mit der Milz (Kanal 20-57), was intuitive Geistesblitze und kreative Inspiration in die Sprache übersetzte. Andererseits war das Solarplexus-Zentrum mit dem Wurzel-Zentrum verbunden (Kanal 55-39), was emotionale Wellen und pulsierende Energie lieferte, jedoch nicht direkt mit der Intuition oder dem Ausdruck verknüpft war.

Zuletzt integrierte er Kraft durch den Integration-Schaltkreis. Hier verband er das Kehl-Zentrum über das Identitäts-Zentrum mit der Milz (Kanäle 20-10 und 10-57). Dies schuf einen Fluss von intuitivem Wissen, das durch richtiges Verhalten gelenkt und im Jetzt-Moment sprachlich manifestiert wurde. Werner Krauss lebte damit in einer Spannung zwischen tiefer innerer Zentrierung, klarer rationaler Kommunikation und impulsiver kreativer Intuition, wobei diese Bereiche energetisch nicht immer direkt miteinander flossen, sondern als parallele Kräfte wirkten.

Design-Mechanik · Kapitel 7/9

Das linke Kreuz der Prävention 1

Werner Krauss zeigte sich durch sein Design als jemand, dessen innere Ausrichtung stark auf Vorsorge und den Schutz vor zukünftigen Gefahren gerichtet war. Diese Haltung resultierte aus der Konfiguration des linken Kreuzes der Prävention 1, einer spezifischen energetischen Struktur im Human-Design-System. Dieses Kreuz verknüpft die Themen von Sicherheit, Vorbereitung und dem bewussten Handeln zur Abwendung potentieller Risiken. Für Werner Krauss bedeutete dies nicht zwangsläufig Angst oder Paranoia, sondern eine tiefe, strukturelle Veranlagung, Situationen im Voraus zu durchdenken und Maßnahmen zu ergreifen, um negative Entwicklungen zu verhindern, bevor sie eintraten. Seine Energie floss in die Bereiche, wo Vorbereitung und strategisches Planen entscheidend waren. Er lebte mit einem Fokus darauf, Stabilität zu wahren und Chaos durch gezielte Vorkehrungen abzufedern. Diese Mechanik prägte seine Art der Interaktion mit der Welt: weniger impulsiv, sondern eher kalkuliert und auf langfristige Sicherheit bedacht. Die Energie dieses Kreuzes unterstützte ihn dabei, als Wächter oder Stabilisator in seinem Umfeld zu wirken, indem er Lücken im System frühzeitig erkannte und schloss. Es handelte sich um eine konstruktive Kraft der Abwehr, die ihm half, Grenzen zu setzen und Ressourcen zu schonen, anstatt sie unnötig zu riskieren. Werner Krauss nutzte diese innere Logik der Prävention, um in seinem Leben Ordnung und Verlässlichkeit zu stiften, basierend auf der Fähigkeit, Gefahrensignale frühzeitig zu deuten und darauf zu reagieren.

Design-Mechanik · Kapitel 8/9

Saturn Return · Uranus-Opposition · Chiron Return · 2. Saturn Return — Lebenszyklen

Werner Krauss zeigte sich als jemand, dessen beruflicher Werdegang eng mit den zyklischen Phasen seines Human-Designs verflochten war. 1913, im Alter von 29 Jahren, erfolgte seine Engagements durch Max Reinhardt am Deutschen Theater Berlin. Dies fiel in den ersten Saturn-Return, eine Phase, in der sich jahrelange Vorarbeit oft zu einem tragfähigen Ergebnis verdichtet und strukturelle Bestätigung eintritt.

Im Jahr 1924, mit 40 Jahren, trat er in Max Reinhardts Inszenierung von „Das Mirakel“ auf. Dieser Zeitpunkt markierte die Uranus-Opposition, eine Phase der Loslösung und des Wandels, die oft neue Ausdrucksformen oder Rollen erfordert.

Sein Engagement am Burgtheater Wien 1933 im Alter von 49 Jahren fiel in den Chiron-Return. In diesem Erfüllungszyklus entfaltet sich das eigene Inkarnationskreuz zunehmend; sofern man der Strategie folgt, wird Sinn und Zweck erfahrbar. Für Krauss zeigte sich dies als berufliche Blüte und Verankerung an einer prestigeträchtigen Bühne.

1940, mit 56 Jahren, verkörperte er in Veit Harlans antisemitischem Hetzfilm „Jud Süß“ in fünf Rollen judenfeindliche Klischees. Dies geschah während des zweiten Saturn-Return, einer Zeit der Reifung und Konfrontation mit den Grenzen der eigenen Struktur. Hier trat eine schwere Krise zutage, in der die äußeren Umstände die innere Integrität herausforderten und zu Handlungen führten, die später als moralischer Bruch gewertet wurden. Die Zyklen prägte somit nicht nur seinen Aufstieg, sondern auch seine tiefsten Konflikte.

Design-Mechanik · Kapitel 9/9

Manifestor · Emotionale Autorität — Synthese

Werner Krauss lebte als Manifestor (Design) mit emotionaler Autorität und dem Profil Held/Forscher. Diese Kombination prägte einen Menschen, der sowohl zum Vorangehen bestimmt war, als auch Zeit brauchte, um seine innere Wahrheit zu finden. Das definierte Mentale Zentrum (Ajna) deutet auf eine beständige Denkweise hin, die Konzepte schuf und andere inspirierte – ein Prozess, der durch den Kanal des Erwachens (Tor 10/20) verstärkt wurde und ihn dazu brachte, im gegenwärtigen Moment Prinzipien zu erkennen und in Handlungen umzusetzen. Die wiederholten belegten Ereignisse im Bereich der Karriere, die mit dem Saturn-Return und Uranus-Opposition zusammenfielen, unterstreichen eine Lebensweise, die von tiefgreifenden Veränderungen und einer ständigen Suche nach Ausdruck geprägt war.

Ein zentrales Paradox lag in der Spannung zwischen seiner manifestierenden Natur – dem Drang, etwas anzustoßen und zu gestalten – und der emotionalen Welle (Autorität), die ihn zwang, Entscheidungen reifen zu lassen. Er konnte als Visionär agieren, doch seine Authentizität hing davon ab, dass er sich Zeit nahm, um seine Gefühle zu durchleben und zu verstehen. Diese innere Dynamik führte dazu, dass er sowohl polarisierte als auch tiefgreifende Wirkung entfaltete, was besonders in den Momenten der Krise (Chiron-Return, Saturn-Return 2) deutlich wurde.

6 Definierte Kanäle

20/57
Geistesblitz - Ein Design der Bewusstheit Individuell
20/10
Erwachen - Ein Design, sich höheren Prinzipien zu verschreiben Individuell
10/57
Perfekte Form - Ein Design des Überlebens Individuell
25/51
Einweihung - Ein Design, Erster sein zu müssen Individuell
55/39
Emotionen freisetzen - Ein Design der Launenhaftigkeit Individuell
17/62
Akzeptieren - Ein Design eines Menschen, der mit Organisation zu tun hat Kollektiv

Inkarnationskreuz - Das linke Kreuz der Prävention 1

Pers. Sonne 15.5 Die Bescheidenheit
Pers. Erde 10.5 Das Auftreten
Design Sonne 17.1 Die Nachfolge
Design Erde 18.1 Die Arbeit am Verdorbenen

Solar Return

Der Solar Return zeigt den Moment, in dem die Sonne an ihre exakte Geburtsposition zurückkehrt - dein persönliches Sonnenjahr.

Solar Return 2026
Sonnenrückkehr - Dein persönliches Sonnenjahr

Human Design Profil

Strategie
Andere frühzeitig und genau genug über ihre Visionen / Vorhaben zu informieren
Definition
Einfache Spaltung
Geburtsdatum
23.06.1884 20:45 Uhr
Geburtsort
Sonnefeld, Deutschland

Häufige Fragen

Welcher Human Design Typ war Werner Krauss?
Werner Krauss war ein Manifestor im Human Design System. Dieser Typ zeichnete sich durch die Fähigkeit aus, andere und seine Umgebung zu beeinflussen und in Bewegung zu setzen. Als Manifestor besaß er eine spezifische energetische Qualität, die es ihm ermöglichte, Initiativen zu ergreifen und Veränderungen herbeizuführen.
Welches Profil hatte Werner Krauss?
Werner Krauss besaß das 5/1 Profil im Human Design. Dieses Profil kombinierte die energetischen Eigenschaften des Triebstangen-Profils mit denen des Suchers. Es prägte seine Lebensweise durch eine Mischung aus öffentlicher Ausstrahlung, Autorität und einer tiefen Neugier auf verborgene Wahrheiten sowie persönliche Erfahrungen.
Welche Autorität hatte Werner Krauss?
Werner Krauss verfügte über die Emotionale Autorität im Human Design. Diese Autorität erforderte von ihm, Entscheidungen nicht sofort zu treffen, sondern seine emotionalen Wellen abzuwarten. Er musste in sich ruhen, bis Klarheit aufkam, um authentische und stimmige Lebensentscheidungen zu treffen.
Welches Inkarnationskreuz hatte Werner Krauss?
Werner Krauss trug das linke Kreuz der Prävention 1 als sein Inkarnationskreuz. Dieses Kreuz definierte seinen grundlegenden Lebenszweck und seine energetische Mission auf der Erde. Es lenkte sein Schicksal hin zur Vorbeugung von Konflikten oder Katastrophen durch direkte Intervention und klärende Kommunikation.
Wann wurde Werner Krauss geboren?
Werner Krauss wurde am 23.06.1884 in Sonnefeld geboren.

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